Hinterbärenbad 829m
in Kufstein - Kaisertal
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Die Hütten-Fakten
 

Das um 1900 erbaute Hinterbärenbad, auch Anton-Karg-Haus genannt
liegt im Herzen des schönen Kaisertals auf 829m.

Zustiege:
Von Kufstein/Sparchen durch das Kaisertal auf dem Normalweg (2h),
alternativ auf dem alten Kaisertalweg über die Antoniuskapelle (2,5h).
Von der Griesner Alm im Kaiserbachtal per Überschreitung des Stripsenjochs (600 Höhenmeter im Aufstieg und 750 Höhenmeter im
Abstieg, 3h).
Mit dem Sessellift auf das Brentenjoch, von dort über den Bettlersteig
überwiegend absteigend zum Hinterbärenbad (3h).


Hinterbärenbad um 1900

Das Anton-Karg-Haus liegt im hinteren Bereich des Kaisertals an einer Stelle des Kaiserbachs, die Hinterbärenbad
genannt wird. Das Haus befindet sich in ruhiger, eindrucksvoller Umgebung mit Blick auf den Wilden und den Zahmen
Kaiser mitten im Naturschutzgebiet des Wilden Kaisers. Es ist auch für Tagesausflügler gut zu erreichen und daher insbesondere bei gutem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel.

Der Weg zur Hütte gilt als landschaftlich besonders schön, da sich die hellen Kalkfelsen des Kaisergebirges dem
Wanderer auf seinem Wege zunehmend eröffnet, man wandert regelrecht in den Berg hinein.
Auch wenn das Kaisergebirge absolut nicht sehr hoch ist, beeindruckt es auf diesem Weg besonders aufgrund
der Höhendifferenz von über 1.200. zwischen dem Niveau des Weges und den Gimpfeln.

Das Anton-Karg-Haus besitzt eine lange Tradition. im 19. Jahrhundert und zu Anfang des 20. Jahrhunderts diente es
der Sommerfrische angesehener Bürger Kufsteins. Aus dieser Zeit stammt die für eine Berghütte ungewöhnlich
geräumigen Zimmer, z.T. sogar mit eigenem Balkon.

Warum Hinterbärenbad?
Hinterbärenbad um 1900
Das Anton-Karg-Haus liegt an einer besonders schönen Stelle des Kaiserbachs, dem Hinterbärenbad.
Der Überlieferung nach kühlten sich hier die Braunbären, welche früher im gesamten Alpenraum verbreitet waren,
an heißen Sommertagendurch ein Bad. Möglich ist aber auch, dass die Bären nur nach Nahrung suchten, was nahe
dem Kaiserbach so aussah, als würden sie Baden.

im 19. Jahrhundert wurden die Bären aus Angst der Alpenbewohner, die vor allem um Ihr Vieh fürchteten, ausgerottet.
Es gibt jedoch Bestrebungen, den Braunbären in den Alpen Österreichs wieder anzusiedeln.
Vom früheren Vorkommen der Bären zeugen heute noch alte Zeichnungen und Gemälde.

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Österreichischer Alpenverein
Die Hütte hat vom 1. Mai bis Mitte Oktober geöffnet!
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